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Kreativagentur

was2.de | Sabine Orth - Kreativagentur für Image & Design
unverwechselbares Design für Web, Print und Logoentwicklung seit 2004.

 

Kreativagentur aus Ostholstein für gut durchdachte Gestaltungskonzepte und effektive Design-Lösungen mit einem hohen Anspruch an Qualität und Kundennähe für Kleine- und Mittelständische Unternehmen (KMU), Vereine, Existenzgründer...

Meine Arbeit soll immer wieder aufs Neue begeistern. Wieso? Aus Leidenschaft und dem stetigen Drang noch besser zu werden. Vertrauen Sie auf meine jahrelange Erfahrung und profitieren Sie von diesem Wissen.


Ich bin überzeugt, dass gutes Design ein strategischer Ansatz ist und einen Mehrwert realisiert, von dem Sie profitieren. Ebenso wichtig ist die gekonnte Umsetzung im Einklang mit handwerklichem Können und Qualität.
Diesen Prinzipien folge ich.


2004 wurde was2.de | Sabine Orth – Image & Design erstmals mit Sitz in Kiel gegründet. Der Umzug erfolgte 2005 in das neu eigene Büro nach Malkwitz - Malente.


Gastronomin, Modedesignerin, Mediendesignerin...und 30 Jahre Spanien. Mein ästhetisches Empfinden und eine vielseitige Sichtweise sind dementsprechend in verschiedenen Landschaften und Kulturen verwurzelt. Hier am Teich, finde ich meine Inspiration.

Finalist Wettbewerb "Literatur.digital 2001"

Deutscher Taschenbuch Verlag und T-Online

 

ER/SIE

Linguistische Seh-Texte

Text und Konzeption: Ursula Menzer
Animation, Sound, Gestaltung: Sabine Orth

 

Literatur.digital BuchDie Losung mag in die falsche Richtung führen, obwohl es freilich auch darum geht: Wieviele ERs, wieviele SIEs lassen sich in deutschen Wörtern finden. Die deutschen Sprache, man ahnte es, ist männlich dominiert: Da fallen viel mehr Wörter auf dem ER-Haufen nieder als auf dem für SIE.

Aber wenn es hier nur um feministische Erbsenzählung ginge, wäre nicht viel mehr zu sagen als dass die linguistische Argumentation auf einer fraglichen Logik aufbaut, denn eine Silbe aus zwei Buchstaben lässt sich natürlich öfter finden als eine aus drei. Wie gesagt, der Titel führt in die Irre, der Untertitel ist da schon klarer: Seh-Texte, konkrete Poesie. Und neben diesem Bezug auf Franz Mon gibt es später auch eine Verbeugung vor Ernst Jandl.

Was an diesem Beitrag fasziniert, ist die Fortführung der konkrete Poesie im Zeichen ihrer digitalen Möglichkeiten. Dies geschieht mittels eines professionell programmierten Zusammenspiels zwischen Text, Bild, Sound und Animation, wobei die beiden Rezitatoren Anne Moll und Ulli Pleßmann sehr zum Gelingen der Sache beitragen.

 

was2.de | Sabine Orth - Webdesign

www.ursula-menzer.de/ersie/

 

Der Einfallsreichtum der beiden Autorinnen ist groß und in der Ausführung nicht ohne Ironie. Dies zeigt das Beispiel Wörterkolonnen, wo die ER-Wörter und SIE-Wörter Stück für Stück auf zwei Haufen fallen und dabei PapiER und FedER langsam herunter schweben, der SchmettERling noch etwa hin und her flattert und die JalouSIE kurz Glocken erklingen lässt, was auch sagt, dass die Jalousie zur Zeit hochgezogen ist, denn das Geschäft ist geöffnet und jemand hat es gerade betreten. Oder man nehme die Darstellung des Wortes ERbaung, das die erste Silbe wie einen Klotz hinwirft - den nichts mehr bewegen kann, so hart hört sich der Wurf an -, um dann, Stück für Stück, in die Höhe zu bauen.

Wenn Erté Buchstaben malt und dadurch ihnen eine Bedeutung vor ihrer Bedeutung gibt, so werden hier Wörter im Sinne ihrer Bedeutung dargestellt: das Wort Siechen schwindet dahin, das Wort Stotterer stottert und immer weiter rennt endlos über den Bildschirm. Die Kinetisierung konkrete Poesie.

 

Roberto Simanowski, aus: Literatur.digital, München 2002, Seite 148f.

 

Interview mit Ursula Menzer



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Am Hang 12
23714 Malkwitz - Malente


Grüße vom Teich!

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